Kunstturn Region Karlsruhe
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Bei der EM fehlte das Glück, 12.04.19

Drei Stürze verhinderten eine Finalteilnahme für Leah Grießer bei den Europameisterschaften in Polen. Leider können sich weder Leah noch Trainerin Tatjana Bachmayer dieses Pech erklären.

 

„Alles lief bestens. Die Tage zuvor hatte Leah immer super trainiert. Auch das Einturnen vor dem Wettkampf lief perfekt. Aber was soll ich sagen, so ist Turnen…“.  Am Sprung lief alles nach Plan. Obwohl dies bekanntlich nicht Leahs bestes Gerät ist, konnte sie mit 13.033 Punkten zufrieden sein. Leider kam es aber dann am Barren und Balken zu Stürzen mit denen man nicht gerechnet hatte. „Ich kann es mir selbst nicht erklären, ich hatte eigentlich ein wirklich gutes Gefühl“, konstatierte eine mit dem Schicksal hadernde Leah. Der Boden, an dem die Neureuterin amtierende Deutsche Meisterin ist, lief ganz gut, aber eben auch nicht überragend.  Leider verpasste sie damit die Teilnahme am Mehrkampffinale.

 

Abschließend meint Taty Bachmayer „Dennoch behalten wir die EM nicht in schlechter Erinnerung. Es war eine tolle und gute Atmosphäre im Team und wir nehmen viele Anregungen und Impulse mit nachhause. Wir lassen den Kopf nicht hängen, sondern schauen jetzt nach vorne. Und das sehr motiviert“.

 

Lisa Zimmermann aus Chemnitz erreichte das Mehrkampffinale, das sie mit Rang 24 beenden konnte. Strahlende Siegerin des Mehrkampfes wurde die Französin Melanie de Jesus dos Santos. Pauline Schäfer hatte sich nach ihrer Qualifikation sicherlich ein bisschen mehr für das Balkenfinale erhofft. Leider verhinderte ein Sturz und kleine Unsicherheiten den Traum von einer Medaille und sie landete auf Rang 6. Alica Kinsella aus Großbritannien durfte sich als Balkeneuropameisterin feiern lassen.



Weltcup Birmingham: eine gigantische Show! 23.03.19

Große Wettkämpfe haben im Allgemeinen strikte Regeln, wie genau der Ablauf zu erfolgen hat. Umso mehr war Leah, die nun schon sehr viele internationale Events im Turnen erlebt hat, überrascht, wie so anders dieser Weltcup in Birmingham war. Erstmalig durfte sie mit ihrer langjährigen Trainerin Tatjana zu einem internationalen Event reisen. Nicht nur, dass hochklassiges Turnen geboten wurde, nein, es war etwas ganz Besonderes, da aus diesem Wettkampf ein richtiges Event mit gigantischer Show gemacht wurde.  Das war nicht nur für die Zuschauer ein Highlight, sondern auch für alle Teilnehmerinnen.

 

 

 

Der Weltcup war stark besetzt. Turnerinnen aus USA, Brasilien, China, Japan, Canada, Frankreich, Großbritannien und Russland waren vertreten, u.a. zweifache  Olympiasiegerin am Barren und Weltmeisterin im Mehrkampf Aliya Mustafina und die amtierende britische Meisterin Elissa Downie. Der Ausrichter zauberte für die Athletinnen eine tolle Show. Neben Livemusik, Lichtershow und Feuerwerk turnten die Turnerinnen auf Podium, das in einer abgedunkelten Halle mit einem Spot in Szene gesetzt wurde. So bekam jede Turnerin, in der sehr gut besuchten Arena, ihren unvergesslichen Auftritt. Bedingungen, die einmalig, aber natürlich auch aufregend sind. So zeigten auch erfahrene Turnerinnen wie Mustafina und Downie Nerven und kamen nicht fehlerfrei durch ihr Programm. Auch Leah musste am Balken einen Sturz hinnehmen, turnte sich aber im Gesamtklassement auf einen tollen 6. Platz und kann damit sehr zufrieden sein. Im anschließenden Empfang fand sich auch noch die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit Turnerinnen und Trainern, was einen gelungen Wettkampftag abrundete.

 

Diese Eindrücke hier in Zeilen zu verfassen ist unheimlich schwierig, Gänsehautfeeling pur! Neben einem unvergesslichen Erlebnis war dieser Weltcup auch noch einmal eine hervorragende Generalprobe für die bevorstehende Europameisterschaft, die in 14 Tagen mit Leah in Polen stattfinden wird.



Beste Bodenübung beim "Turnier der Meister", 25.11.18

 

 

Mit einer Finalteilnahme am Boden krönt Leah Grießer ihre Saisonabschluss. Das Starterfeld beim Traditonsweltcup „Turnier der Meister“ war hochklassig wie schon lange nicht mehr. Umso mehr freute sich die deutsche Delegation, dass die Karlsruherin neben Kim Bui den Sprung ins Bodenfinale schaffte. „Leah hat an diesem Tag ihre Bodenübung so perfekt wie noch nie geturnt. Es hat einfach alles gestimmt“, strahlte auch ihre Trainerin Tatjana Bachmayer, die in „Gymcity“, wie Cottbus gerne genannt wird, mit dabei war. Da war es fast nebensächlich, dass es im Finale „nur“ Platz 8 wurde, denn die Konkurrenz an diesem Tag war einfach zu stark  (1.Flavia Saraiva, BRA, 2.Jade Barbosa BRA, 3.Marta Pihan-Kulesza POL). Dennoch kamen die zwei KRK-Damen begeistert von diesem Weltcup zurück: "Es war einfach ein tolles Wochende. Gute Stimmung tolle Menschen und ein hochklassiger Wettkampf", waren sich Turnerin und Trainerin einig.

Was für eine starke Saison für Leah! Damit hatte nach ihrer „Turnpause“ Anfang des Jahres keiner so richtig gerechnet. Wir gratulieren Leah und dem Trainierteam recht herzlich zu diesem furiosen „Comeback“.

 

 



Sehr positives Fazit nach der WM..., Doha 01.11.18

...und das nicht nur wegen Eli´s Bronzemedaille!

 

Das Resumée der 48.WM in Katar fällt für die Damen des deutschen Turnteams durchweg positiv aus! Natürlich war die Medaille im Barrenfinale von Elisabeth Seitz noch die Krönung für Ulla Kochs Erfolgsgeschichte im Wüstenstaat, aber auch das Erreichen des Teaqmfinales zwei Tage zuvor ließ die Bundestrainerin strahlen. Nachdem das Team zwischenzeitlich nach drei Geräten sogar punktgleich mit Frankreich auf Rang 4 bzw. 5 lag, war es am Ende Rang 8, da es am Balken ein paar Unsicherheiten gab. Dennoch tat dies der guten Laune keinen Abbruch, denn was bei dieser WM neben der Leistung auf der Turnbühne so beeindruckte war der Teamspirit, den das Team ausstrahlte. Leah, die bereits das dritte Mal bei einer WM dabei war, bestätigte "Wir waren wirklich ein wahres Team! Die Mannschaft stand im Fokus, wir haben viel miteinander geredet und uns ausgetauscht, uns positiv gestärkt. Es war einfach ein unglaublicher Zusammenhalt und das hat es ganz Besonders gemacht!" Und darüber hat sich ganz bestimmt auch die Bundestrainierin sehr gefreut.  Erwartungsgemäß siegten die favorisierten US Girls (171,629 P.) mit klarem Vorsprung von knapp 9 Punkten vor Russland und China, die  wiederum nur 5 Zehntel trennten. Deutschland, das nicht einmal drei Punkte hinter dem Bronzeteam lag, ist also durchaus konkurrenzfähig und schließt immer mehr auf. Denn auch die vor der deutschen Auswahl platzierten Nationen lagen punktemäßig alle sehr dicht beieinander. Die Marschroute stimmt also und lässt für die Heim WM im kommenden Jahr hoffen.

 

Nachdem Teamfnale konnten die Turnerinnen auch endlich von Doha noch etwas sehen. Eine Wüstentour und eine Bootsfahrt bei Nacht brachten Abwechslung und brachten die Turnerinnen angesichts der Kulisse  zum Staunen. Ein gelungener Abschluss einer sehr beherzt auftretenden Mannschaft, die viel nach Deutschland mitnimmt. Wir beglückwünschen alle Teilnehmerinnen, sowie den betreuenden Stab zu dem auch die Heimtrainer Chris Lakeman und Tatjana Bachmayer aus Karlsruher Sicht gehören.

 

Wir freuen uns auf weitere tolle Wettkämpfe und Erfahrungsberichte vom Turnteam-Deutschland!



Nach der EM ist vor der WM, 15.09.18

Nach kurzer Erholungspause von den Europameisterschaften in Glasgow, starteten die Turnerinnen und Turner des Deutschen Turner-Bundes in das 2. Halbjahr. Die Vorbereitung für den Jahreshöhepunkt - die Weltmeisterschaften in Doha- stehen an und bereits am vergangenen Samstag fand in Stuttgart die 1. WM Quali statt.
Leah Grießer, Emma Höfele und Isabelle Stingl waren von der KRK am Start.
Emma turnte nur am Stufenbarren. Ein Ödem am Fuß, das sie sich bei den Europameisterschaften zugezogen hatte, ist nahezu verheilt, jedoch möchte man kein Risiko eingehen, zu früh wieder zu belasten. Sofern Dr. Anke Gerhad zustimmt, hofft Emma auf einen Start bei den Deutschen Meisterschaften in zwei Wochen in Leipzig.
Die intensive Sprungpause hat sich jedoch gelohnt, konnte Emma am Stufenbarren erstmals in diesem Jahr eine 12,5 turnen (ohne Abgang). Tolles Ergebnis für Emma.
Für Isabelle kam der Wettkampf nach der Sommerpause noch etwas früh.  Sie zeigte noch nicht ihr komplettes Wettkampfprogramm, kam aber dafür fehlerfrei durch ihre Übungen. Darauf lässt sich sehr gut aufbauen.
Bei Leah war der Fokus nach der EM vor allen Dingen auf den Balken gerichtet. In Glasgow hatte das deutsche Team an diesem Gerät sechs Stürze. Die intensive Arbeit hat sich gelohnt, denn Leah kam fehlerfrei durch ihr Programm und darf den Balken von Glasgow nun endlich „abhaken“. Ein Sturz am Barren und Boden stimmten sie ein bisschen unzufrieden, aber daran will Leah bis zu den Deutschen Meisterschaften noch feilen.
Mit einem derzeit 4. Platz im Gesamtklassement darf sie sich jedoch weiterhin Hoffnungen auf einen Platz im WM-Team machen.
Glückwunsch an das Team, auch an die Trainer Taty und Chris und weiterhin ein gute und verletzungsfreie Vorbereitung.