Termine April/Mai 2018

Wettkämpfe/Lehrgänge weiblich

28./29.04.

DJM in Unterhaching

01.-05.05.

O- und P-Kaderlehrgang, Frankfurt

09.05.

Kindergartenolympiade

10.-14.05.

P- und N-Kaderlehrgang, Frankfurt

12./13.05.

Spieth-Cup, Berkheim

30.05.-03.06.

Landesturnfest, Weinheim

 

 

Wettkämpfe/Lehrgänge männlich

05./06.05.

Metropol-Cup Rhein Neckar, Heidelberg

06.-12.05.

Talentkaderlehrgang

09.05.

Kinergartenolympiade

12.05.

Nachwuchsbundesliga

30.05.-03.06.

Landesturnfest, Weinheim

 

 

Sonstiges

21.04.

Sportlerball der Stadt Karlsruhe

 

Neuigkeiten

Olympia-Qualifikation Samstag den 9.7.2016 mit Leah, Pauli und Maike im Livestream
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Unsere Bundesligamannschaft

Die Mannschaft der TG Karlsruhe-Söllingen turnt seit 2006 erstklassig. Herausgebildet hat sich die Mannschaft aus der Ligamannschaft der TG Söllingen, die 2002 noch in der Landesliga startete und sich mit "Eigengewächsen" kontinuierlich bis in die höchste deutsche Liga herangekämpft hat. War das Ziel in den ersten Jahren noch der Klassenerhalt, so hat sich das Niveau mittlerweile in einem Maße gesteigert, dass man 2009 beim Ligafinale in Karlsruhe vor heimischem Publikum den deutschen Vizemeistertitel erringen konnte.
In den folgenden Jahren konnte sich die junge Mannschaft im Oberhaus etablieren und erreichte nach 2009 noch 2013, 2015, 2016 und auch 2017 wieder den Vizemeistertitel.

Durch die guten Beziehungen zu anderen internationalen Stützpunkten, konnten immer wieder Gastturnerinnen aus verschiedenen europäischen Ländern gewonnen werden.

Für die nächsten Jahre stehen weitere eigene hoffnungsvolle Talente in den Startlöchern, so dass man gespannt sein darf, wie sich die junge Mannschaft künftig entwickeln wird.

Trainiert und betreut wird diese Mannschaft von Chris Lakeman und Taty Bachmayer.



3. Wettkampftag mit Rang 3 beendet - Finaleinzug wieder in den Fokus gerückt?, 14.04.18

Nach einem etwas unsicheren Start am Balken, was neben unserer Leistung ( insgesamt 5 Stürze 🙈)  auch die Technik der Anzeige betraf, fanden beide „Systeme“ schnell wieder ins Lot. ;-)

Am Boden gelang Noemi zum ersten Mal ihren Doppelsalto zum Stand und Alexandra zeigte ein erfolgreiches Bundesligadebüt. Den Sprung eröffnete routiniert Stella (12,10 Punkte), Marielle schloss sich der Leistung an und bekam für ihren Überschlag Salto vorwärts 12,60 Punkte.  Emma kam trotz Urlaubspause auf die Tageshöchstwertung von 14,05 Punkten, auf die sie schon lange spekuliert hatte. Der Barrendurchgang beendete den Wettkampf mit ebenfalls einem gelungenen Debüt von Alisha (10,55 Punkte) und einer schön durchgeturnten Übung von Isabelle. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Maike, die ganz spontan nach langer Pause ohne zu überlegen eine kleine Barrenübung für ihr Team präsentierte.

 

Noemi Grießer

 

Am Ende Rang 3, was doch etwas überraschend für unser Team kam, waren doch die Ausgangsbedingungen durch Verletzung, Urlaubsplanung und Sidney‘s Einsatz in Jesolo nicht optimal. Umso mehr freut man sich jetzt auf die Bundesligapause, denn der nächste Wettkampf findet erst am 17. November in Berlin statt.  Die bundesligafreie Zeit will das Trainerteam mit Taty und Chris dazu nutzen, die Übungen aufzustocken und dann hofft man, an die Platzierungen der Top 3 anzuknüpfen.

 

Alexandra Tcherniakhovski bei ihrem Bundesligadebüt




Top-Platzierung beim zweiten Bundesligawettkampf und Ticket für Jesolo, 24.03.18

„…und sie kann es doch!“ Mit 13,95 Punkten meldete sich Emma Höfele am Sprung zurück. Aufgrund einer Konzentrationsschwäche musste Emma beim letzten Liga-Wettkampf in Stuttgart noch für ihren misslungenen Sprung 0 Punkte einstecken, konnte sie doch jetzt beim zweiten Bundesligawettkampf in Waging genau dort überzeugen. Es war die Tageshöchstwertung an diesem Gerät!

 

Aber nicht nur Emma zeigte einen starken Auftritt, das gesamte Team mit Isabelle Stingl, Stella Bruzzo, Sidney Hayn und Noemi Grießer begeisterten die mitgereisten Fans und ihr Trainerteam mit Chris Lakeman und Taty Bachmayer. Sie turnten sich auf einen unerwarteten zweiten Platz nach Stuttgart und vor Tittmoning.

 

Keine Angst: die Mädels lassen nach dem tollen 2.Platz ganz sicher nicht die Köpfe hängen

 

Den starken Auftritt erklärte sich Taty als Konsequenz der davor geturnten internationalen Events. Die Juniorinnen kamen vor zwei Wochen erst von einem gigantischen Wettkampf aus Kanada zurück und Emma und Isabelle standen noch am vorherigen Wochenende mit dem deutschen Team im Finale des Teamchallenge-Cups, der im DTB-Pokal integriert ist. „Das hat unsere Mädels stark gemacht!“, so Taty.

Aufregung war zwar immer noch zu spüren, jedoch konnten alle viel besser damit umgehen.

„Sie haben toll gekämpft und keiner hat aufgegeben“, meinte auch Chris, der ebenfalls sehr zufrieden mit dem Ergebnis ist.

 

Hervorzuheben ist noch die tolle Einzelleistung von Sidney Hayn. Ein fehlerfreier Wettkampfdurchgang sicherte ihr die Qualifikation für einen bevorstehenden Wettkampf in Jesolo, bei dem sie, zusammen mit drei weiteren Turnerinnen aus Chemnitz, Saarbrücken und Köln den Deutschen Turner-Bund vertreten wird.

Schade nur, dass aufgrund dieser Nominierung das Team der TG Karlsruhe-Söllingen beim nächsten Bundesligawettkampf auf Talent Sidney verzichten muss, was nicht so einfach  zu kompensieren ist.

 

Jetzt wollen alle aber erst mal das tolle Ergebnis feiern und im Laufe der nächsten Woche sich den weiteren Planungen annehmen.




Bundesligateam mit bemerkenswertem Auftakt 2018, 04.03.18

Junges Team: Alexandra Tcherniakhovski, Alisha Igüs, Noemi Grießer, Marielle Billet, Emma Höfele, Sidney Hayn, Isabelle Stingl und Stella Bruzzo. Flankiert von Tatjana Bachmayer und Chris Lakeman.

 

Für die TG Karlsruhe-Söllingen war der Bundesligaauftakt 2018 in jeder Hinsicht ein bemerkenswerter Wettkampf. Am Ende fanden sich unsere Mädels Emma Höfele (TG Neureut), Isabelle Stingl (TSV Rintheim), Sidney Hayn (TV Knielingen), Noemi Grießer (TG Neureut), Marielle Billet (VT Hagsfeld), Stella Bruzzo (TG Aue), Alisha Igüs (TG Söllingen) und Alexandra Tcherniakhovski (SSC Karlsruhe) auf einem ungewohnten vorletzten Tabellenplatz wieder.

Die Schlüsselszene für die Mannschaft von Chris Lakeman und Tatjana Bachmayer war ein Sprung von Emma Höfele, der ohne Wertung blieb. Was war passiert? «Das weiß ich selbst nicht so genau. Ich glaube, dass ich mit dem falschen Bein angelaufen bin. Da hat der Anlauf nicht mehr gepasst», erinnerte sich die mehrfache deutsche Jugendmeisterin. Die Folge: die 16 Jahre alte Neureuterin flog ziemlich flach über den Sprungtisch und landete am Ende auf dem Rücken.

Eine Schrecksekunde auch für Karlsruhes sportliche Leiterin Tatjana Bachmayer: «Zuerst hab ich gar nicht an eine Null-Punkte-Wertung gedacht. Mir war nur wichtig, dass ihr nichts passiert ist. Erst danach habe ich realisiert – oh, das war es jetzt für heute», erzählte sie. Auch Chefcoach Lakeman wurde kalt erwischt. «Jeder Trainer ist nervös in so einem Wettkampf. Du erwartest alles Mögliche. Du bist auf alle Eventualitäten vorbereitet. Aber auf das, war ich nicht vorbereitet», räumte er ein. «Und Emma wohl auch nicht. Das war die größte Überraschung des Wettkampfs. Aber ich denke, Emma geht es genauso und so etwas wird ihr wohl nicht mehr passieren», ist er sich sicher.

Teamkollegin Isabelle Stingl wollte gar nicht hinsehen: «Ich habe mich richtig erschreckt und mich sofort weggedreht, weil ich Angst hatte, sie könnte sich verletzt haben», sagte sie. Nachdem aber umgehend die Entwarnung kam, fokussierte sie sich gleich wieder auf das Wettkampfgeschehen. «Das ist ja auch nicht schlimm, so etwas könnte schließlich jedem passieren». Aufgeben wollte niemand ihm Team, trotz der nun dreizehneinhalb Punkte Rückstand. «Wir haben uns gesagt, wir können es nicht ändern, also bringen wir es so gut zu Ende wie wir nur können», sagte sie. Und selbst Höfele wollte noch einmal alles aus sich rausholen. «Wenn es nur ein Einzelwettkampf gewesen wäre, wäre es wahrscheinlich richtig frustrierend gewesen. Aber ich wusste, dass das Team hinter mir steht. Da habe ich mich nochmal zusammengerissen und alles für die Mannschaft gegeben», sagte sie.

Was dann folgte, stimmte die beiden KRK-Trainer überaus positiv. «Das ist schon ziemlich hart. Wenn Du siehst, dass Deine stärkste Turnerin am Sprung einen solchen Fehler macht, das muss man erst mal wegstecken. Das kann man auf zwei Arten machen: Du kannst einfach aufhören zu kämpfen oder Du kannst anfangen noch mehr zu kämpfen», sagte Lakeman. Sein Team schüttelte sich und machte scheinbar unbeeindruckt weiter. «Sie haben sich zusammengerissen und sogar noch mehr um jede Übung, um jedes Element in ihrer Übung gekämpft», registrierte der US-Amerikaner zufrieden.

«Am Stufenbarren sind wir dann mit zwei Übungen durchgekommen, zwei Turnerinnen hatten einen Sturz. Die andern Teams haben da aber auch ziemlich viel verturnt. Das war unser Glück. So hatten wir immerhin das viertbeste Ergebnis», berichtete Bachmayer. Danach hätten sich die Mädels stetig weiter gesteigert. «Am Balken hatten wir schon das zweitbeste Ergebnis. Das letzte Gerät Boden haben sie dann nicht nur geturnt, sondern auch noch getanzt und so das Publikum verzaubert». Und reichte die TG Karlsruhe-Söllingen kurz vor Wettkampfende sogar noch die rote Laterne an den Aufsteiger Dresdner SC weiter.

Die Bilanz der sportlichen Leiterin gestaltet sich daher am Ende trotz des Malheurs positiv. «Ein Mittelfeldplatz wäre sicher drin gewesen. So müssen wir das eben als Erfahrung abhaken. Aber das Team hat richtig gut zusammengehalten, insofern sind wir zufrieden», befand Bachmayer und sendete auch tröstende Worte an Höfele: «Ich wüsste nicht mal, was man am Sprung hätte anders machen können. Der war total sicher und souverän gesprungen. Am besten vergessen wir das ganz schnell».

Manche Highlights des Wettkampfes rutschten bei all der Aufregung um den verpatzten Sprung beinahe aus dem Fokus. Isabelle Stingl zum Beispiel. Die packte sogar noch einen drauf: Als Vierte in der Einzelwertung hinter Michelle Timm verpasste die beste Karlsruherin den Sprung in die Top drei nur um wenige Zehntelpunkte. Vierter wurde Teamkollegin Sidney Hayn. «Sidney hat einen ganz tollen Wettkampf geturnt. Sie hatte einen Sturz am Barren beim Jägersalto, das war schade. Aber sie hat den Yurchenko/Schraube am Sprung zum ersten Mal gezeigt. Am Balken hat sie ihre Übung sehr souverän gezeigt. Und am Boden – wenn Blicke töten könnten, wären heute die Kampfrichter von den Stühlen gefallen. Sehr selbstbewusst und sehr selbstsicher präsentiert», fand Bachmayer.

Und auch mit der Nachwuchsgarde war sie zufrieden. «Marielle hat am Barren zum ersten Mal ihre neue Übung durchgeturnt. Am Boden schön solide ihre Elemente hingestellt. Und Noemi hatte noch einen Sturz bei am Balken bei der Serie, ansonsten sehr sicher auf dem Balken gestanden. Die Jungen haben mir heute sehr gut gefallen», lobte sie.

Die Bundesligatabelle führt (wie gewohnt) Rekordmeister Stuttgart an, gefolgt vom TZ DSHS Köln und dem TSV Tittmoning. Der nächste Wettkampftag findet am 24. März im bayerischen Waging am See statt.




Erste Bundesliga der Frauen geht in altem Gewand doch mit neuen Gesichtern in die Saison 2018

Nachdem das Score-System Ende 2017 für diese Saison noch einmal abgewendet wurde, startet die erste Bundesliga mit altem Reglement am 03.März in der SCHARRENA in Stuttgart (Wettkampfbeginn 18.00 Uhr).

 

 

Und trotzdem gibt es einiges Neues. Zum Beispiel bei unserem Karlsruher Team! Dieses Jahr  steht im Zeichen des Nachwuchses und somit auch im Zeichen eines Neuaufbaus! Nachdem Leah Grießer, Maike Enderle (Wettkampfpause) und Pauline Tratz (Studium und Turnen bei UCLA,  USA) nicht zur Verfügung stehen,rücken Emma Höfele und Isabelle Stingl in die erste Reihe. Sie sind es, die nun die Führung übernehmen und ihre jungen Kolleginnen Sidney Hayn, Noemi Grießer und Marielle Billet in die Saison führen werden.  "Der Zusammenhalt und die Stimmung im Team stimmen", meint die sportliche Leiterin Tatjana Bachmayer. Marielle Billet,  Alisha Igüs und Alexandra Tcherniakhovski sowie Stella Bruzzo, die den Kader ergänzen, haben sich bestens ins Team eingefügt. "Natürlich darf man die Messlatte nicht so hoch  legen wie in den vergangenen Jahren. Wir wollen, dass unsere Youngsters Erfahrungen sammeln und Sicherheit erlangen.  Wir setzen uns dieses Jahr nicht unter Druck," ergänzt Cheftrainer Chris Lakeman.  Da auch Balkenweltmeisterin Pauline Schäfer und Olympia-Bronze Gewinnerin Sophie Scheder nicht mehr zur Verfügung stehen, können die "Jungen Wilden" nun auf dem Parkett der Bundesliga ihre Übungen präsentieren und festigen.

Da der TuS Chemnitz seine Mannschaft aus der DTL zurückgezogen hat, starten die zwei Vorzeigeturnerinnen vom Olympiastützpunkt nun für Tittmonning. Wann sie jedoch genau das erste Mal für die Bayern an den Start gehen, steht noch nicht ganz fest. Erster Anwärter auf den Titel bleibt, wie in den vergangenen Jahren, wieder der MTV Stuttgart. Auch wenn für den ersten Wettkampf die Nationalturnerinnen Elisabeth Seitz (Weltcup Chicago), Kim Bui (verletzt) und Tabea Alt (verletzt) nicht zur Verfügung stehen. Für Ersatz hat der Serien-Meister bereits gesorgt.

Aufsteiger SSV Ulm wird mit der wiedererstarkten Janine Berger (Olympiavierte am Sprung, 2012) auf Punktejagd gehen während der Dresdner SC auf sein langjähriges Zugpferd Marlene Bindig (Rücktritt) verzichten muss.

Gespannt sein darf man auf die Teams von der TG Mannheim, des TZ DSHS Köln und der TSG Steglitz. Sie alle sind Anwärter auf das große Finale, das im Dezember zum dritten und vorerst letzten Mal in Ludwigsburg ausgetragen wird.

 

Nun heißt es: nach Stuttgart fahren, die Karslruher Mädels bei der Saisonpremiere anfeuern und sie für weitere Wettkämpfe motivieren und bestärken!

 

 




5facher Deutscher Vizemeister, 02.12.17

Bild: Norbert Raufer

Zum 5ten Mal wurde die Mannschaft der TG Karlsruhe-Söllingen am vergangenen Wochenende beim DTL-Finale in Ludwigsburg Deutscher Vizemeister. Den Titel konnte die Mannschaft des MTV Stuttgart erfolgreich verteidigen. Der Wettkampf startete spannend und unsere Mannschaft entschied das erste Gerät – Sprung – für sich. Leider lief es am Barren nicht so wie erhofft und die Führung drehte sich zugunsten des MTV. Unsere Team gab jedoch nicht auf und konnten den Balken wieder knapp gewinnen. Das letzte Gerät – Boden – an diesem Wettkampftag entschied wieder „hauchdünn“ der MTV für sich, so dass am Ende die Mannschaft aus Stuttgart mit 207,65 Punkten vor der Mannschaft der TG Karlsruhe-Söllingen mit 204,40 Punkten und der TG Steglitz 188,85 Punkten gewann.