Termine Mai 2016

Wettkämpfe/Lehrgänge weiblich

07.05.

Baden-Cup, Pforzheim

07.05.

1.WK 1.Bundesliga, Hannover

14.05.

Badische Meisterschaften, Überlingen

21.05.

Länderkampf Mailand (Emma und Isabelle)

24.-31.05.

UWV JEM/EM, Frankfurt

 

 

 

Wettkämpfe/Lehrgänge männlich

07./08.05.

Metropol-Cup Rhein-Neckar, Heidelberg

 

 

Sonstiges

08.05.

Showauftritt Campus Musikschule

 



Deutsche Meisterschaften: Ein "goldiger" Sprung für Pauline, 25./26.06.216

Die neue Deutsche Meisterin im  Mehrkampf  heißt Sophie Scheder. Mit sagenhaften 57,450 Punkten  konnte die Chemnitzerin den Titel der mehrfachen Mehrkampfsiegerin aus den Vorjahren, Elisabeth Seitz (MTV Stuttgart) „wegschnappen“. Auch „Eli“ konnte mit sehr starken 57,000 Punkten an allen Geräten überzeugen, genau wie die Drittplatzierte Pauline Schäfer. Sie brillierte im Mehrkampf insbesondere an Sprung und Boden, während Sophie und Elisabeth wieder einmal weltklasse Leistungen am Barren vorweisen konnten.

Bei dem Karlsruher Trio, Leah Grießer, Pauline Tratz und Maike Enderle, gab es am ersten Wettkampftag, dem Mehrkampf, Höhen und Tiefen. Mit einem strahlenden Gesicht und vier gelungenen Übungen konnte wieder einmal Leah Grießer (TG Neureut) unter Beweis stellen, dass sie zu den besten Mehrkämpferinnen in Deutschland gehört. Mit 55,200 Punkten erreichte sie eine neue persönliche Bestmarke und qualifizierte sich zudem für das sehr stark besetzte Barrenfinale  und das Finale am Boden. Im Gesamtklassement bedeutete das für die Neureuterin am Ende Platz 6 hinter Kim Bui (Platz 4) und Tabea Alt (Platz 5). „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Wettkampf und bin glücklich, dass ich mich an allen vier Geräten fehlerfrei präsentieren konnte.“

Pauline (TSV Rintheim) und Maike (TSV Weingarten) hingegen mussten gleich beim Auftakt am Balken je einen Sturz hinnehmen. Am Boden lief es für Pauline dann bestens und sie qualifizierte sich als zweitbeste, hinter Pauline Schäfer, für das Finale. Maike, die nach langwieriger Verletzungspause bei der EM in Bern wieder so richtig in Schwung kam, setzte sich leider bei der letzten Bahn ihrer Bodenkür auf den Hosenboden. An Sprung und Barren zeigte Maike dennoch souveräne Übungen und verpasste ganz knapp das immens starke Barrenfinale.  Pauline zeigte am Sprung erstmals ihren Yurchenko mit Doppelschraube und konnte diesen auch stehen. Der Bann ist nun gebrochen! Mit einem zweiten gezeigten Sprung erreichte sie das Sprungfinale. Leider stürzte sie am Barren am Ende noch beim Abgang. Im Endergebnis bedeutete das für Pauline 52,700 Punkte und Platz 10 und für Maike mit 52,100 Punkten Rang 12.

 

 

 

Am Sonntag gab es dann eine Siegerlächeln im Gesicht von Pauline, nachdem sie im Sprungfinale die Goldmedaille vor den drei (!) Silbermedaillengewinnerinnen Tabea Alt, Antonia Alicke und Michelle Timm entgegennehmen durfte. „ Ich weiß, dass Tabea eine super Doppelschraube gesprungen ist, die sie leider nicht stehen konnte. Es hat daher ein wenig gedauert bis ich mich so richtig freuen konnte. Aber jetzt bin ich happy!“ Am Barren konnte Leah erneut überzeugen und landete punktgleich mit Lina Philipp auf dem fünften Platz. Zu stark ist momentan die Konkurrenz noch an diesem Gerät mit Sophie Scheder, Elisabeth Seitz, Kim Bui und Tabea Alt, um auf das Siegerpodest zu kommen. Beendet wurde der Tag am Boden: beide Mädchen aus Karlsruhe turnten stark. Für Pauline reichte es sogar für eine weitere Medaille. 14, 133 Punkte bedeuteten am Ende Platz drei  für die "Karlsuher Pauli"  hinter der "Chemnitzer Pauli "(14,333 P.) und Kim Bui (14.200 P.)

 

 

Da die Deutschen Meisterschaften gleichzeitig die 1.Olympiaqulifikation bedeuten, dürfen alle drei Mädchen zur 2. Olympiaquali am 9. Juli nach Frankfurt anreisen. Danach soll endgültig entschieden werden, wer zum Team gehört, das nach Rio fährt.

Wir gratulieren unseren Athletinnen und dem Trainerteam ganz herzlich und drücken für den 9. Juli die Daumen!




Erneuter Sieg in der Bezirksklasse, 25.06.16

Die letzte Begegnung in der Vorrunde der Bezirksklasse fand in Gondelsheim statt. Hier trafen die KRK-Mädels neben Gondelsheim auf den TV Malsch sowie die TG Eggenstein.

Die junge Mannschaft startete am Sprung in den Wettkampf. Mit 5 schönen Überschlägen erturnten sie sich eine gute Ausgangslage. Am Barren zeigten die Mädels erneut fehlerfreie Übungen und konnten sich mit hohen Wertungen einen kleinen Vorsprung gegenüber den anderen Mannschaften erturnen. Am Balken war dann auf einmal Nervosität bei den Turnerinnen zu spüren. Isabelle Baier konnte leider nicht, wie bei den letzten Wettkämpfen, ihre Übung durchturnen und musste 2-mal das Gerät verlassen. Auch Luisa Grunert und Melissa Mall mussten unfreiwillig vom Balken absteigen. Umso beachtlicher, dass die beiden letzten Starterinnen am Balken keinerlei Unsicherheiten zeigen. Emma Wecke konnte mit einer sehr schönen Übung die Tageshöchstwertung erzielen und auch Julia Dieck wurde nach einer fehlerfreien Übung mit der 2. höchsten Wertung des Tages belohnt. Nach dem wackeligen Balkendurchgang waren die Mädels aber umso motivierter am letzten Gerät nochmal mit ausdrucksstarken Übungen die Kampfrichter zu überzeugen. Obwohl Annika Linder von der Schwierigkeit der Übung noch etwas tiefer als ihre Teamkolleginnen liegt, konnte sie erneut mit einer sehr sauberen Ausführung die 2. höchste Wertung der KRK-Mädels erzielen.

 

Kann mit Selbsbewußtsein in den nächsten Wettkampf: die Mannschaft der Bezirksklasse

 

 

Vor der Siegerehrung war die Spannung groß, ob es für eine vordere Platzierung trotz der Balkenabsteiger reichen würde und daher war die Freude umso größer, als die TG Karlsruhe-Söllingen 4 erneut als Sieger den Wettkampf beenden konnte.

Und auch in der Einzelwertung gab es wieder eine vordere Platzierung. Diesmal landete Julia Dieck nach einem tollen fehlerfreien Wettkampf auf Platz 2.

Nun geht es am 10. Juli mit dem Rückkampf weiter, bei dem sich dann entscheiden wird, ob die Mannschaft bei der Liga-Relegation um den Aufstieg in die Bezirksliga turnen darf. Wir wünschen den "KRK-Youngsters" und ihrer Trainerin Katja Eckhard viel Erfolg!

 




Alisha Igüs erturnt Platz 3 beim Kaderturncup, 19.06.16

Beim Kaderturncup, der in der Altersklasse 11 als inoffizielle Deutsche Jungensmeisterschaft dieser Altersklasse gilt, konnteAlisha Igüs von der TG Söllingen mit einem fehlerfreien Wettkampf einen tollen 3.Platz erturnen. Mit der Premiere eines Yurchenkos und drei sehr schönen Übungen an den anderen Geräten durfte sie am Ende verdient auf das Siegertreppchen in Grünstadt steigen.

 

Sascha Münker (li) und Anna-Lena Pfund (re) sind sichtlich zufrieden mit dem Abschneiden von Alexandra Tcherniakhovski, Alisha Igüs und Marielle Billet

 

 

 

Auch ihre Trainingskollegin Marielle Billet (VT Hagsfeld) zeigte eine Premiere und turnte ersten Mal im Wettkampf einen Überschlag Salto am Sprung. Sie erzielte mit 18,9 Punkten damit sogar die Tageshöchstwertung. Mit einem 7. Platz konnte auch sie zufrieden sein. Alexandra Tcherniakhovski (SSC Karlsruhe), die von Dezember bis April diesen Jahres auf Grund einer langwierigen Fußverletzung nur sehr eingeschränkt trainieren konnte, präsentierte ihren ersten 4-Kampf. Mit der drittbesten Barrenwertung des Tages meldete sich Alexandra auf der Turnbühne zurück.

 

Glückwunsch an die drei Turnerinnen und ihre Trainer Anna-Lena Pfund und Sascha Münker.




KRK erhält Auszeichnung für Talentförderung vom BSB, 10.06.16

 

Der BSB Nord hat am Freitagabend die Sieger des Vereinswettbewerbs „Talentförderung im Sport“ geehrt.

Zehn Vereine, darunter die KRK, erhielten  eine Auszeichnung für ihre exzellente Nachwuchsförderung im Leistungssport, vier Vereine erhielten den Anerkennungspreis der Jury.

„Die Auszeichnungsfeier spiegelt die Philosophie einer gelebten Anerkennungskultur im BSB Nord wider, deren Ziel es ist, überdurchschnittliche Leistungen mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen, aber auch Impulse für eine zukunftsorientierte Sportentwicklung in den Vereinen zu setzen“, erläuterte BSB-Präsident Heinz Janalik in seiner Rede. Die Intention des Vereinswettbewerbs ist es, nicht einzelne Athleten zu ehren, sondern das Netzwerk aus Funktionären, Trainern und Sportlern, das Erfolge durch nachhaltige und durchdachte Konzepte ermöglicht. Als Unterstützung erhielten die zehn Siegervereine eine Förderung über je 3.000 Euro, die zweckgebunden der Nachwuchsarbeit in den Vereinen und Abteilungen zu Gute kommen müssen. Die Laudationes hielt BSB-Vizepräsident Claus-Peter Bach. (Textquelle: Badischer Sportbund)

 

Für die KRK nahmen der 2. Vorstand Joachim Erndwein, Trainerin Nina Dienemann sowie EM-Starterinnen Emma Höfele und Isabelle Stingl den Preis vom scheidenden BSB Präsidenten Heinz Janalik und Vizepräsident Claus-Peter Bach entgegen




Bezirksklasse: Zweiter Wettkampftag - Zweiter Platz, 12.06.16

Am zweiten Wettkampftag trafen die KRK-Mädels auf die ausrichtende Mannschaft der Turnerschaft Durlach, die TG Neureut sowie erneut auf den TV Gondelsheim.

Die junge Mannschaft startete am Barren und konnte mit 5 fehlerfreien Übungen einen kleinen Vorsprung herausturnen. Die 10-jährige Emma Wecke erturnte sogar die Tageshöchstwertung. Auch am Sprung zeigten sie eine gute Mannschaftsleistung und gingen nach 2 Geräten in Führung. Julia Dieck konnte mit einem guten Überschlag 12,00 Punkte für das Team erturnen. Am Boden fehlt es noch etwas an der Schwierigkeit der Übungen, wodurch an diesem Gerät immer ein paar Punkte gegenüber den anderen Mannschaften verloren werden.  Annika Linder konnte hier, wie beim letzten Wettkampf, mit einer schön präsentierten Übung und einer sehr guten Ausführung wertvolle Punkte für das Team sichern. Trotzdem zog der TV Gondelsheim mit hohen Bodenwertungen an der KRK-Mannschaft vorbei. Leider gab es am Balken dann einige Stürze – nur Isabelle Baier und Luisa Grunert kamen fehlerfrei durch ihre Übung. Luisa konnte hier als eine der Jüngsten die drittbeste Wertung erturnen. Der knappe Vorsprung von Gondelsheim konnte so nicht mehr aufgeholt werden und daher landeten die Mädels am Ende ganz knapp auf Platz 2. Da für den Tabellenstand das 1. Ergebnis gegen den TV Gondelsheim ausschlaggebend ist, liegt die KRK-Mannschaft trotzdem weiterhin in Führung.

Außerdem durfte sich Melissa Mall nach einem tollen Wettkampf über den 2. Platz in der Einzelwertung freuen!

Gratulation an die junge Mannschaft und ihre Trainerin Katja. Weiterhin viel Glück für die anstehenden Wettkämpfe.

 

Weiter an der Tabellenspitze: Die Mannschaft aus dem Rudi-Seitzer-Turnzentrum

 

Der knappe Vorsprung von Gondelsheim konnte so nicht mehr aufgeholt werden und daher landeten die Mädels am Ende ganz knapp auf Platz 2. Da für den Tabellenstand das 1. Ergebnis gegen den TV Gondelsheim ausschlaggebend ist, liegt die KRK-Mannschaft trotzdem weiterhin in Führung.

Außerdem durfte sich Melissa Mall nach einem tollen Wettkampf über den 2. Platz in der Einzelwertung freuen!

Gratulation an die junge Mannschaft und weiterhin viel Glück für die anstehenden Wettkämpfe.




Erfolgreicher D-Cup für die KRK-Mädels, 11.06.16

Die KRK war mit den 3 Turnerinnen Nathalie Ruf (TB Wilferdingen), Lisa Krieger (TV Loffenau)  und Pauline Vorberg (TSV Weingarten) beim Deutschland Cup im schönen Waging am See vertreten..

Für Nathalie begann der Wettkampf am Sprung. Hier erreichte sie mit ihrem Tsukahara die zweitbeste Wertung des Teilnehmerfeldes. Am Barren lief es leider nicht wie geplant und die Enttäuschung war nach der Übung mit 2 Stürzen sehr groß. Umso beachtlicher, dass Nathalie am Balken wieder voll konzentriert ans Gerät ging und ihre Übung mit vielen schweren Elementen fehlerfrei präsentieren konnte. Hierfür wurde sie mit der Tageshöchstwertung von 14,05 Punkten belohnt. Abgerundet wurde der Wettkampf mit einer schönen Bodenübung. Auf Grund der beiden Fehler am Barren war eine Platzierung unter den ersten 3 nicht mehr zu erwarten. Umso größer war die Freude bei Nathalie und ihrer Trainerin Katja Eckhard als es am Ende doch noch für einen super  2. Platz in einem Teilnehmerfeld von 38 Turnerinnen aus ganz Deutschland reichte.  

 

Topp-Ergebnisse für Nathalie Ruf und Lisa Krieger

 

 

Zeitgleich zu Nathalie turnte Lisa Krieger in der AK 14/15. Lisa kam erst am Freitagmorgen von ihrem Schüleraustausch in Frankreich zurück und konnte somit die ganze Woche vor dem Wettkampf nicht trainieren.  Trotzdem präsentierte sich Lisa insgesamt mit schönen Übungen. Sowohl am Sprung als auch am Boden erreichte sie eine der besten Wertungen im Teilnehmerfeld. Beim Barrenabgang hatte sie etwas Pech und musste einige Schritte nach vorne machen, um einen Sturz zu vermeiden. Während ihrer Balkenübung war Lisa die Nervosität dann doch anzusehen und sie musste  einmal das Gerät verlassen. Am Ende verpasste sie leider mit 0,10 Punkten denkbar knapp einen Platz auf dem Podest, kann aber mit ihrem 4. Platz in einem Teilnehmerfeld von 42 Turnerinnen aus ganz Deutschland sehr zufrieden sein.

Im zweiten Durchgang ging dann Pauline Vorberg an den Start. Sie turnte einen guten Wettkampf. Lediglich am Barren hatte sie einen kleinen Fehler, sonst kam sie sturzfrei durch ihre Übungen. Vor allem am Boden überzeugte die mit einer ausdrucksstarken Übung für die sie 14,40 Punkte bekam. Am Sprung konnte sie auf Grund von Knieschmerzen leider nur einen Überschlag zeigen, sonst hätte sie sich hier bestimmt noch einige Punkte sichern können.  Mit 49,65 Punkten erreichte sie am Ende einen guten 15. Platz und konnte somit über 20 Turnerinnen hinter sich lassen.

 

 

Auch Pauline Vorberg zeigte gute Leistungen trotz Kniebeschwerden

 

 

 

Wir gratulieren allen Turnerinnen  und ihrer Trainerin zu dem erfolgreichen Wettkampf.




1. Sieg für die 4. Mannschaft der TG Karlsruhe-Söllingen, 04.06.16

Was für ein Auftakt für die jüngste Mannschaft der KRK. Die Turnerinnen von Trainerin Katja Eckhard gewannen ihren ersten Wettkampf der Saison. Nachdem sie letztes Jahr ihr Debut in der Liga des BTB feierten und gleich aufsteigen konnten, war der Erfolg in der ersten Runde am Samstag ein mehr als gelungener Start. 

Melissa Mall, Luisa Grunert, Isabelle Baier, Trainerin Katja Eckhard, Emma Wecke, Julia Dieck und Annnika Linder strahlen nach dem Wettkampf

 

Alle Turnerinnen konnten über die vergangenen Monate neue Elemente erlernen und gingen so mit schwierigeren Übungen als im Vorjahr an den Start.

Nach einem nahezu fehlerfreien Wettkampf und hohen Balkenwertungen, konnten sich Melissa Mall, Julia Dieck, Isabelle Baier, Luisa Grunert, Annika Linder und Emma Wecke am Ende verdient über den 1. Platz vor Gondelsheim, Bretten und Oberhausen freuen.

Gleich doppelt freuen konnte sich Isabelle, die nach einem tollen Wettkampf auch in der Einzelwertung auf Platz 1 landete.

Glückwunsch an die Mädels und viel Glück für den 2. Wettkampf am kommenden Sonntag (12.6.) in Durlach.




Maike Enderle stark in in Bern, 02.- 04.06.16

 

Maike Enderle ist wieder auf dem besten Weg zurück zu ihrer alten Stärke. Mit ihren Teamkolleginnen Kim Bui (Stuttgart), Amelie Föllinger (Mannheim), Lina Philipp (Hannover) und Sarah Voss (Köln) erreichte die KRK-Turnerin vom TSV Weingarten das Teamfinale bei den Europameisterschaften. An zwei Geräten ging sie an den Start und konnte dort ihre Übungen fehlerfrei durchturnen. Sie stand am Balken den Twist-Salto und am Barren kam sie souverän durch ihre Übung. Mit 13.458 und 13.966 Punkten unterstrich sie ihren Weg zurück an die deutsche Spitze. Die wiedergenesene Kim Bui, mit 27 Jahren „Mutter der Kompanie“ war als einzige an allen vier Geräten am Start und zeigte einen starken Mehrkampf mit 55,731 Punkten. Sie sicherte sich mit einer starken Übung am Barren das Gerätefinale, ebenso wie die junge Amelie Föllinger, die sich mit ihrem temperamentvollen und anspruchsvollen Vortrag am Boden als sechste ins Finale turnte. Auch Sarah Voss strahlte, da sie das erste Mal im Wettkampf ihren Yurchenko mit Doppelschraube zeigen und auch stehen konnte.

Letztlich wurde die Qualifikation von den Britinnen gewonnen, knapp vor den Turnerinnen aus Russland und den eindrucksvoll auftretenden Schweizerinnen.

 

Amelie Föllinger, Maike Enderle, Sarah Voss, Lina Philipp und Kim Bui zeigten zufriedene Gesichter nach der Qualifikation

 

Am Freitag gingen dann nochmals die Juniorinnen an die Geräte: Emma Höfele hatte sich als elfte ebenso wie Helene Schäfer für das Mehrkampffinale qualifiziert. Sie zeigte wieder eindrucksvoll wie sie sich in den letzten Wochen gesteigert hat. Nur am Balken musste sie einen ungewollten Abgang hinnehmen. Trotzdem kann sie sehr sehr stolz auf sich sein, wie sie diese EM mit ihrem Bänderriss absolviert hat. Eine eindrucksvolle Vorstellung!

Im Teamfinale der Seniorinnen am Samstag konnten dann die Britinnen ihren ersten Platz von der Quali nicht verteidigen. Eventuell setzten sie sich selbst zu stark unter Druck und wollten ihre erste Team-Goldmedaille zu sehr. Sie zeigten Nerven und hatten ein paar zu viele Stürze hinnehmen müssen. Letztlich gewann Russland dann doch recht deutlich mit 175,212 Punkten vor den Mädchen von der Insel (170,312 P.). Für das tolle Publikum in Bern war es spannend bis zum Schluss, doch leider konnten auch die Gastgeberinnen ihren dritten Platz aus der Qualifikation nicht halten und mussten zusehen, wie die Französinnen die Bronzemedaille entgegennahmen.

Für die Mädchen mit dem Bundesadler war es am Ender der siebte Platz. Maike konnte sich im Vergleich zum Vorkampf am Barren noch um drei Zehntel steigern (14,200 P.), musste jedoch am Balken beim Spreiz-Spreiz das Gerät verlassen. Ebenso erging es Sarah Voss an diesem Gerät. Außerdem konnte sie am Sprung ihren Erfolg von der Quali leider nicht wiederholen. Nur Kim Bui zeigte erneut einen tollen Vierkampf und schraubte ihre Gesamtpunktzahl auf 56,031 Punkte. Auch die junge Lina Philipp steigerte sich im Vergleich zum Donnerstag nochmals und präsentierte unter anderem eine starke Barrenübung.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und der Bundestrainerin, die diesen jungen Athletinnen das Vertrauen geschenkt hat, um auf der ganz großen Bühne des Turnens Erfahrungen zu sammeln.

Und wir als KRK sind wieder einmal sehr stolz, dass in Bern drei Mädchen aus dem Rudi-Seiter-Zentrum dabei waren.

Glückwunsch an unsere Juniorinnen Emma Höfele und Isabelle Stingl, sowie an Maike Enderle. Nicht zu vergessen das Karlsruher Trainerteam Tatjana Bachmayer, Sascha Münker und Nina Dienemann!!!

 




Junioren EM: Emma beste deutsche Mehrkämpferin, 01.06.16

Strahlender kann ein Lächeln nicht ausfallen: die noch 14jährige Emma Höfele hat trotz aller Widrigkeiten einen phänomenalen Mehrkampf bei der Junioren EM in Bern geturnt.
 Mit 53,166 Punkten war sie beste Deutsche Mehrkämpferin und hat sich als elfte für das Mehrkampffinale am 3.Juni qualifiziert. Knapp hinter ihr, auf Platz 12,  wird auch Helene Schäfer im Finale der besten Mehrkämpferinnen antreten. Sie hat sich durch ihre starken Leistungen am Barren und Balken auch noch in die Gerätefinals geturnt.

Insgesamt landete das Junioren Team auf einem beachtlichen siebten Platz (159,365 P.). Stärkste Nation war Russland mit 168,179 Punkten, gefolgt von den Britinnen (163,912 P.) und den Turnerinnen aus Rumänien (163,678 P.).

 

Anudari Platow, Emma Höfele, Kristina Iltner, Isabelle Stingl und Helene Schäfer: Das Junioren-Team

 

 

Emma hatte es im Vorfeld nicht leicht. Bei den Vorbereitungen zur EM hatte sie sich vor ca. 10 Tagen einen Bänderriss zugezogen. Es war lange nicht klar, inwieweit sie ihren Fuß belasten könnte, bzw. ob sie überhaupt an ihrem ersten großen internationalen Meisterschaften dabei sein könnte. Ärzte und Phyisos gaben ihr Bestes und letztlich auch grünes Licht. Gut getapet und voller Willensstärke kämpfte sich die Neureuterin in kürzester Zeit zurück und legte einen wirklich tollen Wettkampf hin und das an allen vier Geräten. Auch KRK-Kameradin Isabelle Stingl kann mit ihrem Auftritt zufrieden sein. Gekonnt zeigte sie ihre starke Bodenübung und war hier beste Deutsche mit 13,166 Punkten. Auch am Sprung war ihre Yurchenko mit Schraube 13,800 Punkte wert. Leider griff sie jedoch am Barren beim Jägersalto daneben und musste auch bei der abschließenden Balkenübung das Gerät verlassen.

Dennoch sind die KRK-ler sehr sehr stolz auf ihre Mädchen und gratulieren beiden ganz herzlich! KRK Trainerin Nina Dienemann, die die Athletinnen betreut, hatte am Abend allen Grund zum Feiern. Und auch mitgereisten Fans und Eltern ließen am Abend noch das Vorzelt der Familie Höfele wackeln, als sie auf dem Campingpaltz in Bern die gelungene Vorstellung der Mädchen feierten.

Heute sind nun die Seniorinnen mit Maike Enderle am Start, die sowohl am Balken als auch am Barren am Start sein wird! Also wieder Daumen drücken.




Ehemalige KRK-Turnerin Marie-Sophie Boggasch beendet ihre Turnkarriere in Alaska, 28.04.16

Marie-Sophie Boggasch, die bis 2012 das KRK-Bundesligateam unterstütze und dem Verein immer noch sehr verbunden ist, zog es es nach ihrem hervorragenden Abitur nach Alaska, wo sie ein Stipendium erhielt.

Nach vierjährigem Studium und als wertvolles Mitglied der Uni-Mannschaft der Alaska-Seawolves hat sie nun  mit Auszeichnung die Universität vorerst verlassen und ist Berufspilotin, sowie bereits Fluglehrerin. Ein weiteres Jahr wird sie auf alle Fälle in Anchorage bleiben und dort vorerst als Flugschüler unterrichten. Wie ihre Zukunft, mit ihren erst 20 Jahren danach aussehen wird, wird sich in sicherlich im Jahr 2017 entscheiden..

Wir sind stolz auf Marie-Sophie und den großen Bericht, der über sie und ihre Teamkollegin, der Österreicherin Simone Penker, anlässlich ihrer Graduierung erschienen ist.

Herzlichen Glückwunsch Marie-Sophie! Wir freuen uns schon auf deinen nächsten Besuch in der Halle in wenigen Wochen.

 

Scholar-Athletes: Two airborne gymnasts share prestigious Dresser Cup for top academic performances

April 28, 2016

Scholar-Athlete gymnasts

Strong and smart. Those two characteristics spring to mind when Simone Penker and Marie-Sophie Boggasch join the conversation.

I met both seniors in late April, right after the two Div. 1 gymnasts shared the honor of winning UAA’s Dresser Cup, recognizing them for earning the highest overall GPA among Seawolf student athletes. Drum roll, please:  Simone and Marie-Sophie finished UAA with 4.0s, Simone in natural sciences and Marie-Sophie in professional piloting and aviation technology.

Simone heads off to medical school in the fall. Marie-Sophie will be back at UAA in August, continuing her job as flight instructor for another year. She’s also eyeing the chance for more Bush flying experience in her final year in the United States.

A student is more than a GPA, and an athlete is more than her score in a particular event. The richness of their individuality is readily apparent when talking with these two scholar-athletes. But before we get to how unique each student is, let’s talk about their many similarities.

As international students and athletes at UAA, they share many factors:

  • both started gymnastics as tykes, at about age 7.
  • both were identified as possessing natural talent and strength, and then guided into their competitive careers from this early age.
  • both speak German: Marie-Sophie hails from Germany, and Simone from Austria.
  • both had European coaches who directed them toward U.S. college gymnastics, something that doesn’t exist in their home countries. There, athletes either compete in their sport, retire and then go to school or work. College athletics isn’t the norm, they explained.
  • both struggled mightily with the transition from European to U.S. training and competition schedules (example: 30 hours a week in Europe, versus 20 hours a week here), but both ultimately thrived at UAA.
  • both had to adjust to gymnastics as a team sport in America, rather than the individual sport it is in Europe.
  • both scored big for UAA gymnastics over their four year careers.
  • both reveal a deep inner drive to excel.
  • both relished participating in their sport, pushing themselves hard to achieve and improve.
  • both carried that drive into the classroom, with an eye toward their future ambitions.
  • both finished their athletic careers in good physical shape, injury-free, which is hard to do in such a high-impact, pounding sport like gymnastics.
  • both, with big smiles, have declared their official gymnastics retirements.

Now, here’s what uniquely different about each one.

Marie-Sophie

Marie-Sophie has her own small, red airplane, lovingly dubbed “My Little Turd.” She has her commercial piloting license, her single engine seaplane rating, multi-engine land rating and instrument ratings for all of those. She remembers the day she earned her private pilot’s license: May 27, 2013.

                                        Marie-Sophie's little red airplane

 

While a student at UAA, Marie-Sophie Boggasch bought her own plane, affectionately dubbed “My Little Turd.” She teaches flying at UAA, and relishes piloting around Alaska. (Photo courtesy of Marie-Sophie Boggasch)

The next rating that she could work for, the ATP, or the airline transport pilot, is required for flying scheduled airlines. But, at the tender age of 20, she’s not old enough to study and apply for it. Still, she could fly charters in the Alaska Bush, and she says she’d love to do that.

 

                                                                         Marie-Sophie-Boggasch

Marie-Sophie Boggasch excelled at bars and floor work. On the bars, “the flying around part is really nice,” she said. (Photo courtesy goseawolves.com.”

She’s landed in lakes and on Alaska gravel bars, a huge thrill every time for her. She’s flown as far north as Fairbanks, and as far south as Homer and Iliamna. She dreams of flying out of northwestern Alaska.  “Kotz[ebue]is really cool,” she said. “From the pictures I’ve seen, and the destinations you can fly to from there, I think Kotz is one of the coolest places I have ever heard about.”

You know the old saying: There are old pilots. There are bold pilots. But there are no old, bold pilots. Well, Marie-Sophie is a young, careful pilot. “I try to never push the limit,” she says. “If the weather is bad, I won’t go. Most of the time, you don’t have to go.”

For two years now, Marie-Sophie has been hired to help instruct students working for their private pilot’s license. The day before we met, she’d been going for 12 hours, from 8 a.m. to 8 p.m., including her own classes and her job as an instructor.

“I really like to be there for my students,” she said. “I remember being that student who wanted to get their private pilot’s license before she went home for the summer. Some are really driven and they want to get it done. I try to accommodate my schedule for them. They need me.”

                                                                               Marie-Sophie-Boggasch

Marie-Sophie Boggasch competes for UAA against the U. S. Air Force. (Photo courtesy goseawolves.com)

For all that bird-like flying freedom, you might be surprised to find out how she likes to relax. She says, “For me, a perfect evening is sitting at home eating good cheese (that would be imported European cheese) and playing board games. I love to play board games!”

I wondered if almost a decade and a half of gymnastics would be hard to say goodbye to. While she relished the opportunity gymnastics provided to “actually push myself to limits—it’s not easy for me, I have to work hard at it,” she sounds absolutely comfortable with her decision to retire.

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Marie-Sopohie Boggasch

Choosing the sport in the first place was the best decision she ever made. (“I am here. I got an entire education in the United States because of gymnastics.”) But choosing to retire now, she says, “feels great. By the time you are a senior, you are in pain. Your body hurts. I was prepared to deal with that, and now, I am prepared to let it go.”

Both she and Simone say maintaining a fitness schedule will be very important for them in retirement. Gymnastics is such a high impact sport with repetitive pounding that they both realize strong muscles are necessary to keep their hard-worked joints stable.

The funniest thing about Marie-Sophie is that she knew she wanted to become a pilot “since I was about 4 years old, practically.” By the time she was 14, her dad actually became a pilot for her so they could fly together while she was too young to pilot.

But UAA’s aviation technology program was news to her when she arrived, discovered after the fact. Like a match made in heaven, she gravitated to the program and says she greatly appreciates the professors and the entire curriculum. It fit her goals exactly. During her senior year, she served as president of the aviation club, called Alpha Eta Rho, in UAA’s Alpha Alpha chapter. The club is very active, visiting FedEx simulators and the JBER fleet, among many other actvities. “We planned something every two weeks” she said with pride.